BILDUNGSVERTRAUEN - VERTRAUENSBILDUNG

Netzwerk zur Rekonstruktion von Prozessen der Vertrauensbildung in sozialen und professionellen Kontexten

gefördert durch die:

 

 

Thema

Aktuelles

Mitglieder

Kooperationen

Schwerpunkte

⋄ Sozialisation

⋄ Profession

Projekte

Aktivitäten

Download

Kontakt



 

"Bildung von Vertrauen und Vertrauen in Bildung".

Call for Paper

Gemeinsame Tagung der Sektion Professionssoziologie der DGS
und des Wissenschaftlichen Netzwerks "Bildungsvertrauen - Vertrauensbildung"

26. und 27. November 2010 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Vertrauensdiskurse haben derzeit Konjunktur. Dies mag damit zu tun haben, dass das Wegbrechen traditioneller Einbindungen, die Steigerung von Ungewissheiten und die zunehmende soziale Differenzierung für Individuen die Notwendigkeit erhöhen, Vertrauen zu schenken und damit für Expertensysteme und Professionen den Zwang verstärken, vertrauenswürdig zu erscheinen. Die geplante Tagung der Sektion Professionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und des von der DFG geförderten Wissenschaftlichen Netzwerks ‚Bildungsvertrauen - Vertrauensbildung' nimmt diese aktuelle Problematik der Vertrauensphänomene aus verschiedenen Perspektiven in den Blick.

Dabei wird es einerseits darum gehen, die Bildung von Vertrauen durch Professionen auf den Ebenen der konkreten Interaktion zwischen Professionellen und Klienten, im interprofessionellen Kontext und auf der Ebene des gesellschaftlichen Vertrauens in Professionen zu untersuchen. In diesem Bereich stellen sich vor allem Fragen nach der grundsätzlichen Bedeutung von Vertrauen als Element von Interaktionen, Beziehungen und Arbeitsbündnissen in der professionellen Arbeit und insbesondere auch als ‚Türöffner' für die Nutzung entsprechender Dienstleistungen. Konkret können damit u.a. folgende Fragen verbunden sein: Wie wird auf den unterschiedlichen Ebenen Vertrauen hergestellt und wie werden Zuständigkeiten und Grenzziehungen inszeniert?

Andererseits soll als ein vertiefendes Forschungsfeld Vertrauen in Bildung als implizites Fundament der Wissensgesellschaft zum Thema gemacht werden. Hierbei stehen Prozesse der individualbiographischen Entwicklung (Vertrauen in Bildung(sinstitutionen)) in einer milieu- bzw. kulturvergleichenden Perspektive im Vordergrund. Im Hinblick auf Professionen könnte die Frage bspw. auf die Genese und berufliche Bedeutung von Bildungsvertrauen bei Professionellen als Gruppe der Hochqualifizierten zielen, zugleich könnte auch nach dem Einfluss von Professionellen bei der Entwicklung von Bildungsvertrauen auf der Seite von Klienten gefragt werden, bspw. in der Interaktion zwischen Sozialpädagogen oder Lehrern und Kindern und Jugendlichen.

Die Tagung setzt sich zum Ziel, empirische Befunde zur Bedeutung von Vertrauen im Bereich professionellen Arbeitens und auf dem Feld von Professionen als Expertensysteme zu diskutieren und diese auf die theoretische Diskussion zur Professionalität zu beziehen. Der Fokus der Aufmerksamkeit von theoretischen oder empirischen Beiträgen liegt dabei auf Aspekten der Bildung - einerseits verstanden als Genese von Vertrauensverhältnissen in professionellen Handlungsfeldern und andererseits fokussiert auf Vertrauensphänomene gegenüber Prozessen, Institutionen und Systemen der Bildung.

Angebote für Vorträge oder auch Arbeitsgruppen bitte mit einem maximal 2-seitigen Abstract und möglichst per E-Mail bis zum 31.03.2010 an: Dr. Sandra Tiefel (Satiefel [at] gmx.de) - Otto von Guericke Universität Magdeburg, Institut für Erziehungswissenschaft, Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg, Tel.: 0391 - 6716454, Fax: 0391 - 6716850


Eine Rückmeldung bezüglich der Annahme von Arbeitsgruppen und Präsentationen erfolgt Mitte Mai 2010 per E-mail.

 



Infos zur Tagung

Allgemeine Informationen

Tagungsorganisation

Call for Paper (pdf)




Abstracts für Vorträge oder auch Arbeitsgruppen
(max. 2 Seiten)
per E-Mail
bis zum 31.03.2010 an:

Dr. Sandra Tiefel
(Satiefel [at] gmx.de)










 

© 2009 - Forschungsnetzwerk "Bildungsvertrauen - Vertrauensbildung" - Impressum